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Betriebliche Weiterbildung liegt voll im Trend

Laut einer vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln durchgeführten Studie haben noch nie Firmen und Beschäftigte so viel Geld und Zeit für die betriebliche Weiterbildung aufgewendet wie im Jahr 2013. Die Ergebnisse der Studie basieren auf den Angaben von 1.845 befragten Unternehmen.
In Zukunft wollen die Unternehmen ihr Engagement in der Weiterbildung sogar noch ausbauen. Motive dafür:

  • Fachkräftesicherung
  • Sicherung der Innovationsfähigkeit
  • Größerer Geschäftserfolg
  • Wettbewerb um Fachkräfte
  • Verbesserung von Arbeitszufriedenheit
  • Höhere Motivation der Mitarbeiter
  • Pflege der eigenen Arbeitgebermarke

Externe Lehrveranstaltungen haben den stärksten Zuwachs. Inzwischen beauftragen knapp drei Viertel aller Unternehmen externe Bildungsanbieter, die Qualifizierungsmaßnahmen für Unternehmen konzeptionieren und durchführen. Knapp zwei von drei Unternehmen gestalten Lehrveranstaltungen in Eigenregie ohne externe Unterstützung. Bei diesen internen Lehrveranstaltungen stehen Teilzeitlehrgänge und Kurse im Vordergrund.

Neben den formellen Weiterbildungsveranstaltungen nutzen Unternehmen verschiedene informelle Lernformen, deren Stellenwert gleichrangig ist. Bei den Informationsveranstaltungen steht der Besuch von Fachvorträgen und Fachmessen an erster Stelle, gefolgt von Fachtagungen und Kongressen sowie von Erfahrungsaustauschkreisen und Ausschüssen. Beim arbeitsplatznahen Lernen werden an erster Stelle Unterweisungen oder Schulungen durch Kollegen, Vorgesetzte oder externe Trainer genannt, gefolgt von Mentoring oder Coaching und arbeitsnahen Workshops. Beim selbstgesteuerten Lernen mit Medien steht die Lektüre von Fachzeitschriften und Fachbüchern an erster Stelle, gefolgt von interaktiven webbasierten Lernformen und der Nutzung PC-gestützter Selbstlernprogramme.

67,6 Prozent der Qualifizierungsmaßnahmen lagen in der bezahlten Arbeitszeit. Damit entfielen ein Drittel der Maßnahmen auf die Freizeit. Die Mitarbeiter leisten somit einen erheblichen Beitrag zur Finanzierung der Weiterbildung.
Die Weiterbildungskosten werden in direkte und indirekte Kosten unterteilt. Zu den direkten Kosten zählen Honorare, Lehrgangs- und Teilnehmergebühren, Reise-, Verpflegungs- und Übernachtungskosten, Medien und Lernmaterialien sowie Mieten. Die indirekten Kosten entstehen durch den Einsatz von Arbeitsstunden.

Die Kosten für Weiterbildung je Mitarbeiter (ohne Auszubildende) beliefen sich 2013 auf 1.132 Euro.

Die Motive für die betriebliche Weiterbildung können in zwei Bereiche unterteilt werden.

Personalpolitisch motiviert:

  • Kompetenz der Mitarbeiter ausbauen
  • Motivation und Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter erhöhen
  • Mitarbeiterbindung
  • Erhöhte Attraktivität des Unternehmens für neue Mitarbeiter
  • Leichtere Rekrutierung von neuen Mitarbeitern
  • Ausdrücklicher Wunsch der Mitarbeiter
  • Erfüllen der gesetzlichen Pflicht zur betrieblichen Weiterbildung

Innovations- und Unternehmenserfolg sichern:

  • Lernergebnisse tragen zur Wertschöpfung und zum Geschäftserfolg bei
  • Gesteigerte Leistungsfähigkeit und Produktivität der Mitarbeiter
  • Gesteigerte Innovationsfähigkeit des Unternehmens
  • Anpassungsbedarf bei den Qualifikationen der Mitarbeiter

Nach wie vor gibt es auch - vor allem kleinere - Unternehmen, die Ihren Mitarbeitern keine betriebliche Weiterbildung anbieten. Die Gründe dafür:

  • Kein konkreter Weiterbildungsbedarf
  • Keine Zeit für Freistellung der Mitarbeiter
  • Keine Kapazitäten für Organisation und Planung der Weiterbildung
  • Zu geringes Interesse der Mitarbeiter
  • Zu teuer / kein Budget verfügbar
  • Kein passendes Angebot auf dem Weiterbildungsmarkt
  • Weiterbildungsbedarf der Mitarbeiter nicht einzuschätzen
  • Neueinstellung kostengünstiger als Qualifizierungsmaßnahmen

Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Qualifikation und der Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen. In mehr als 80 Prozent der Unternehmen steht Weiterbildung grundsätzlich jedem Mitarbeiter offen. Wo dies nicht gilt, ist der Anteil an Mitarbeitern ohne abgeschlossene Berufsausbildung relativ hoch.

In über 70 Prozent der Unternehmen werden die Mitarbeiter in die Planung der Weiterbildung einbezogen. In mehr als jedem zweiten Unternehmen erfolgen regelmäßige Informationen der Mitarbeiter über Weiterbildungsmöglichkeiten. In etwa genauso vielen Unternehmen werden die Mitarbeiter regelmäßig zu ihrem individuellen Weiterbildungsbedarf befragt, beispielsweise während eines Mitarbeiter- oder Entwicklungsgesprächs.

In mehr als 60 Prozent der Unternehmen wurde die Weiterbildung strategisch verankert, indem sie in das Unternehmensleitbild eingegangen ist. Für gut 56 Prozent gehört die Weiterbildung zur strategischen Personalentwicklung oder -planung. Eine systematische Erfassung des zukünftigen Weiterbildungsbedarfs und die Ableitung von konkreten Qualifizierungsmaßnahmen erfolgen in immerhin 44 Prozent der Unternehmen. Dieses aufwändige Verfahren, das in der Regel von einer Personalabteilung ausgeführt wird, wird eher in mittleren und großen Unternehmen angewandt.

Fazit: Unternehmen mit einer ausgeprägten Weiterbildungskultur haben mehr motivierte und zufriedene Mitarbeiter. Außerdem haben sie es leichter bei Neueinstellungen insbesondere von Fachkräften.

Quelle: Institut der Deutschen Wirtschaft Köln. Auf der Seite finden Sie alle Details zu der Studie.

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