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Firmen-Weihnachtsfeier: 10 Tipps wie Sie dieses Jahr garantiert alles richtig machen

10 Tipps für Ihren perfekten Auftritt auf der betrieblichen WeihnachtsfeierIst es tatsächlich schon wieder soweit? Weihnachten steht schon wieder vor der Tür? In der Tat: So ein Jahr vergeht im Flug, und schon laufen die Vorbereitungen aufs Weihnachtsfest erneut auf Hochtouren.

Und alle Jahre wieder laden die Chefs ihre Mitarbeiter zur betrieblichen Weihnachtsfeier ein.

Die Geschäftsführer nutzen diese Gelegenheit gerne, um noch einmal das zurückliegende Geschäftsjahr Revue passieren zu lassen, einen Ausblick auf das kommende Jahr zu geben und der Belegschaft zu danken.

Betriebsfeiern sind eine gute Möglichkeit, Vorgesetzte und Mitarbeiter in einer lockeren Atmosphäre abseits des üblichen Tagesgeschäfts besser kennen zu lernen. Doch wie ausgelassen darf die Feier werden? Wie ist die Kleiderordnung und wie steht es mit dem Alkoholkonsum?

Die wichtigste Grundregel: Benehmen Sie sich so, dass Sie auch am nächsten Tag selbstbewusst und guten Gewissens Ihren Kollegen und Vorgesetzten gegenübertreten können.

 

Lesen Sie hier, die 10 goldenen Regeln für Betriebsfeiern, damit Sie die richtige Mischung aus Distanziertheit und Vertraulichkeit finden.

  1. Nehmen Sie teil
    Sagen Sie auf jeden Fall zu, denn Fernbleiben wird als Desinteresse und Arroganz ausgelegt. Schnell werden Sie zum Sonderling abgestempelt. Sagen Sie nur ab, wenn Sie einen wirklich triftigen Grund haben.

  2.  Zuerst den Gastgeber begrüßen
    Wenn Sie eintreffen, begrüßen Sie zunächst den Chef als Gastgeber und wechseln Sie mit ihm ein paar Worte. Aber bitte nicht übertreiben. 'Guten Abend' sagen und sich für die Einladung bedanken, reicht. Der Gastgeber muss auch alle anderen Gäste begrüßen. 

  3. Angemessene Kleidung
    Die Kleiderordnung ergibt sich in der Regel aus der Einladung. Ist zum Beispiel zunächst eine Winterwanderung eingeplant, ist der praktische Zwiebellook angesagt. Natürlich brauchen Sie dafür auch wetterfeste Schuhe. Packen Sie sich einfach die schicken Schuhe ein und wechseln Sie sie dann.

Allzu legere oder freizügige Kleidung wie tiefdekolletierte Spaghettiträger-Tops und Superminis sind genauso deplatziert wie Sweatshirts und Jeans. Wählen Sie Ihre Kleidung dem Anlass angemessen, festlich und förmlich. Frauen sind mit Kleid, Kostüm oder Hosenanzug in eher zurückhaltenden Farben und Schnitten mit einer dazu passenden Bluse und geschlossenen Schuhen dem Anlass entsprechend gekleidet. Dazu gehört dezenter Schmuck (höchstens fünf Teile, wobei Uhr und Brille auch als Schmuckstück zählen). Sie sind zwar auf einer Weihnachtsfeier, aber deshalb müssen Sie nicht wie ein Christbaum glitzern.

Männern empfehle ich je nach Branche und Position eine dezente Kombination oder den Anzug mit passendem Hemd. Die Krawatte gehört nicht immer zwangsläufig dazu. In Betrieben, in denen überwiegend technisch, handwerklich oder kreativ gearbeitet wird, sind Schlipse übers Jahr so selten anzutreffen wie auf dem Bau.

4. Immer auf den Gastgeber achten
Der Gastgeber bestimmt den Grad der Förmlichkeit und den Stil des Abends. Auch wenn es warm ist, sollten Männer den Dresscode nicht eigenmächtig lockern. Legt jedoch der Gastgeber – im Sinne aller Anwesenden – das Jackett und evtl. sogar die Krawatte ab, dürfen Sie seinem Beispiel folgen.

5. Vermeiden Sie Grüppchenbildung
Meistens setzt man sich mit den Personen zusammen, mit denen man auch zusammenarbeitet. Wenn nicht schon längst vorher verabredet, schwören „Meinungsführer“ kurz vor Veranstaltungsbeginn die ihnen vertrauten Kolleginnen und Kollegen auf einen gemeinsamen Tisch ein. Eisern werden dann die Plätze besetzt und gegen „Eindringlinge“ verteidigt. Schließlich kennt man sich und fühlt sich im vertrauten Kreis sicherer. 

Geben Sie sich einen Ruck, und widerstehen Sie dieser Cliquenbildung. Nutzen Sie die Chance, mit Kolleginnen und Kollegen zu sprechen, denen Sie im Alltag seltener begegnen. Sie profitieren davon, denn es ist angenehm, in jeder Abteilung Bekannte zu haben.

Gibt es eine Sitzordnung mit festen Plätzen, bleibt man bis zum letzten Gang dort sitzen. Tauschaktionen sind absolut verboten. Nach dem Nachtisch können Sie sich entschuldigen, um auch noch mit anderen Kolleginnen und Kollegen zu sprechen.

Als Vorgesetzte(r) gehen Sie selbstverständlich mit gutem Beispiel voran und unterhalten sich im Laufe des Abends mit möglichst vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

6. Small-Talk – aber bitte richtig
Gespräche über das Unternehmen und die Arbeit gehören nicht auf eine Betriebsfeier. Hier ist lockerer Small-Talk angesagt. Geeignete Themen sind der Dauerbrenner Wetter, Reisen, Essen, Familie, Kultur, Kino, Hobbies und aktuelle Tagesereignisse. Lesen Sie gründlich die Zeitung, denn da finden Sie jede Menge interessanten Gesprächsstoff (z. B. Promitalk, neue Erfindungen, etc.). Absolut tabu sind hingegen Gespräche über Politik, Religion, Geld, Sex, Krankheiten, persönliche Krisen und Gerüchte verbreiten. Vorsicht auch bei schlüpfrigen Witzen oder Witzen über eine bestimmte Personengruppe.

Achten Sie auch auf Ihre Körperhaltung. Selbst, wenn Sie noch so vertieft in ein Gespräch mit dem Sitznachbarn sind, dürfen Sie dem Nebenmann den Rücken nicht zukehren.

Manch einer denkt: „Die Gelegenheit ist günstig. Jetzt rede ich mal mit meinem Vorgesetzten über meine Aufstiegswünsche“. Das gehört sich nicht, denn auch Ihr Chef hat das Recht auf eine entspannte, harmonische Weihnachtsfeier.

Als Vorgesetzter wehren Sie diese Themen am besten sofort mit dem Hinweis auf einen Gesprächstermin in den nächsten Tagen ab.

7. Handy in der Tasche lassen
Widmen Sie sich voll und ganz den Gesprächen mit Ihren Kolleginnen und Kollegen. Lassen Sie das Handy ausgeschaltet in der Tasche. Sie werden es genießen, mal ein paar Stunden völlig ungestört mit guten Gesprächen zu verbringen. Auf keinen Fall dürfen Sie das Handy auf den Tisch legen oder noch schlimmer: darauf „rumdaddeln“. Das ist schlechter Stil. Sollten Sie wirklich auf einen sehr dringenden Anruf warten, erklären Sie es bitte und entschuldigen Sie sich im Voraus (der einzige Grund, der mir dazu einfällt: Die hochschwangere Frau könnte anrufen, weil das Baby beschlossen hat, auf die Welt zu kommen).

8. Kontrollierter Alkoholkonsum
Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren? Halten Sie sich mit alkoholischen Getränken besser zurück. Alkoholgenuss enthemmt und kann peinliche Folgen nach sich ziehen. Sie könnten Dinge tun, für die Sie sich am nächsten Tag zutiefst schämen. Trinken Sie viel Wasser oder Saft zu alkolischen Getränken. Auf harte Getränke besser ganz verzichten.  

9. Auf die Tischmanieren achten
Der Gastgeber eröffnet das Buffet. Stürmen Sie nie als Erste(r) das Buffet und überladen Sie den Teller nicht. Es ist unästhetisch, wenn sich mehrere Speisen und Soßen auf dem Teller mischen. Sie dürfen so oft Sie möchten zum Buffet gehen. Nur: Wenn Sie selbst den Teller füllen, sollten Sie nicht mehr Speisen wählen, als Sie auch essen können.

Anders verhält es sich, wenn die Speisen serviert werden. Früher galt die Regel, dass der Teller leer gegessen werden muss, da ansonsten der Eindruck entsteht, es habe nicht geschmeckt. Heute wird das lockerer gesehen. Sie müssen sich nicht vollstopfen. Wenn Sie schon satt sind oder keinen Appetit mehr haben, lassen Sie die Reste – in einem Bereich zusammengeschoben - auf dem Teller liegen.

10. Distanz wahren
„Baggern“ Sie nie in feierseliger Laune die hübsche Kollegin an. Oder noch schlimmer: Werden Sie auf keinen Fall zudringlich. Am nächsten Tag sehen Sie sich wieder und können sich nicht aus dem Weg gehen. Auch die Damen dürfen nicht allzu heftig flirten, und schon gar nicht mit dem Chef.